Frau liest Zeitung

BITel mit guter Bilanz für 2016

30.06.2017 | 13:44

Die BITel ist und bleibt eine der führenden Telekommunikationsanbieterinnen im Raum OWL. Im Geschäftsjahr 2016 ist es gelungen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zu steigern und mehr Kunden zu gewinnen.

Die Zukunft ist digital. Die digitale Transformation der Gesellschaft und der Industrie setzt auf eine zuverlässige Basisinfrastruktur. Das gilt sowohl im Festnetz- als auch DSL-Bereich. Die BITel ist dafür ein zuverlässiger Partner, ist sich Geschäftsführer Josef Glöckl-Frohnholzer sicher: „Die Telekommunikationsbranche vollführt aktuell einen nahezu revolutionären technischen Wandel und der Preisdruck in der Branche hat sich weiter verschärft. Trotzdem ist es uns gelungen den Umsatz mit 21,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr um fast vier Prozent zu steigern. Außerdem konnten wir im vergangenen Jahr rund 600 neue Kunden gewinnen, so dass in Bielefeld und Gütersloh mittlerweile 31.745 Haushalte und Industriekunden die Produkte der BITel nutzen.“ Diese Entwicklung zeigt auch, wie wichtig es für einen regionalen Dienstleister ist, mit dem Markt Schritt zu halten. Deswegen wird die BITel ihr Produktportfolio im laufenden Geschäftsjahr ausbauen, um auf die steigenden Kundenanforderungen in der digitalen Welt einzugehen.

Ergebnis übertrifft die Erwartungen

Wie bereits erwähnt konnte der Umsatz der BITel deutlich gesteigert werden. Das operative Ergebnis ist mit rund 2,06 Millionen Euro zwar um rund 355.000 Euro geringer als im Vorjahr, dennoch ist der scheidende Geschäftsführer der BITel, Alfred Kerscher, sehr zufrieden mit dem zurückliegenden Geschäftsjahr: „Geplant hatten wir mit einem geringeren Ergebnis und sind nun froh, besser als erwartet zu sein. Grund für die geringeren Erwartungen war unter anderem, dass unser Materialaufwand in 2016 um eine Million Euro höher war als im Vorjahr. Das lag daran, dass wir mehr Kunden bedienen konnten und bei unseren technischen Anlagen einige kostenintensive Wartungen anstanden. Durch effizientere Strukturen und effizienten Personaleinsatz ist unter dem Strich dann mehr übrig geblieben als gedacht.“ Im Geschäftsjahr 2016 wurden außerdem Investitionen in Höhe von 1,365 Millionen Euro getätigt. Um den steigenden Kundenzahlen gerecht zu werden, wurde vor allem die Vermittlungs- und Übertragungstechnik weiter ausgebaut. Durch die zunehmenden Datenmengen wurden zudem die Stellflächen im Telehouse erweitert, um dort größere Serverkapazitäten unterbringen zu können.

Kunden halten dem regionalen Unternehmen die Treue

Besonders stolz ist die BITel auf die stetig steigenden Kundenzahlen der vergangenen Jahre. So ist es auch in 2016 wieder gelungen mehr Menschen von den Telefonie- und DSLAngeboten zu überzeugen. Insgesamt ist die Zahl der BITel- Kunden in Bielefeld und Gütersloh auf 31.745 angewachsen. Rund 14 Prozent davon waren Geschäftskunden. Glöckl-Frohnholzer: „Wir wollen die Kundenanzahl in den kommenden Jahren kontinuierlich steigern und sind sicher das auch erreichen zu können. Bei einer für uns durchgeführten Kundenbefragung wurde festgestellt, dass rund 40 Prozent der Menschen vor allem der Service vor Ort und ein fester Ansprechpartner wichtig sind – wichtiger noch als der Preis. Genau das bieten wir, im Gegensatz zu großen Anbietern, bei denen der Service sehr anonym stattfindet.“ In der Befragung bekommen die Servicekräfte der BITel außerdem durchweg positive Bewertungen. So wurden die Freundlichkeit und die fachliche Kompetenz der Ansprechpartner mit nahezu 100 Prozent Zufriedenheit bewertet. 93 Prozent sind sich sicher, auch in der Zukunft auf die BITel als Telekommunikationsanbieter setzen zu wollen.

Bis 2022 Erschließung von Gewerbegebieten

Großes Thema der nächsten Jahre wird die Bereitstellung schnellen Internets sein. Hierzu kommen zwei Techniken zum Einsatz: der Glasfaser- und der Kabelverzweiger (KVz)- Ausbau. Glöckl-Frohnholzer betont: „Leistungsfähige Breitbandanschlüsse entwickeln sich immer mehr zu einer Grundbedingung für die Entwicklung und Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse für die Bürger. Das Internet ermöglicht online- basierten Unterricht. Viele Unternehmen wollen ihren Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen. Hierfür ist ein leistungsfähiger Breitbandanschluss am Wohnort des Mitarbeiters erforderlich. Zudem haben sich leistungsfähige Breitbandanschlüsse zu einem zentralen Standortfaktor für Unternehmen entwickelt. Dabei nimmt der Bedarf an Übertragungskapazität beständig zu.“ Aus diesem Grund will die BITel die Gewerbegebiete in Bielefeld und Gütersloh bis 2022 flächendeckend mit Glasfaser erschließen. Bisher ist dies nur punktuell gelungen. Damit gemeint sind folgende Gebiete: Ludwig Erhard Allee, Hellfeld, Kisker Gewerbepark, Öko-Tec Park Windelsbleiche, Hans Böckler Straße/Auf´m Kampe, B61 und der Ravenna Park. Alfred Kerscher: „Eine Herzensangelegenheit meines Engagements bei der BITel war immer die Erschließung unterversorgter Wohngebiete mit schnellem Internet. Da die Wirtschaftlichkeit durch hohe Investitionskosten nicht immer gegeben ist, wird sich die BITel, in Abstimmung mit der Stadt Bielefeld, künftig verstärkt um öffentliche Fördermittel bemühen.“ Die BITel verfügt über ein Netz von insgesamt 2.012 Kilometern. Davon entfallen 1.347 Kilometer auf Kupfer- und 665 Kilometer auf Glasfaserkabel.

Neue Produkte in 2017

Um den steigenden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden stellt die BITel noch in diesem Jahr zwei neue Produkte bereit. Zum einen handelt es sich dabei um das Layer 2 Bitstream, mit dem in Halle, Werther, Steinhagen, Gütersloh, Oerlinghausen und Teilen von Bielefeld bis zu 100 Megabit Leistung angeboten werden können. Dies benötigt man zum Beispiel für das einwandfreie Video-Streaming. Bisher war es nicht möglich dies anzubieten, durch eine Kooperation mit der Telekom kann die BITel nun auch sehr schnelle Internetverbindungen auf den Markt bringen. Mit diesem Angebot wird die Produktneuerung BITel TV möglich, mit dem die Kunden Fernsehen nun auch über das Internet schauen können. Für BITel-TV-Home wird eine Setup Box an den Fernseher angeschlossen, so dass das Fernsehen in HD ganz einfach über die Datenverbindung läuft. Alle modernen Möglichkeiten, wie das Anhalten von Filmen oder Anschauen bestimmter Inhalte zum selbst festgelegten Zeitpunkt sind dann möglich. Zudem gibt es BITel-TV-mobil als App, zum Fernsehen auf Tablet und Handy im Netz der BITel für unterwegs.

20 Jahre BITel – eine Erfolgsgeschichte

Als Telekommunikationspartner für Privat- und Geschäftskunden ist die BITel in der Region etabliert. Im Mai war es 20 Jahre her, dass die BITel, das Telekommunikationsunternehmen der Stadtwerke Bielefeld und Gütersloh, gegründet wurde. Die BITel entstand im Mai 1997 als Tochter der Stadtwerke Bielefeld. Erster Kunde war die Sparkasse Bielefeld, die ihre Filialen vernetzen wollte. Im März 1998 war die Geburtsstunde der Gütersloher GTelnet. Zum 1. Januar 2002 folgte die Verschmelzung der beiden Unternehmen. Seitdem ist der Firmensitz in Gütersloh. Dort befindet sich auch der Vertrieb der BITel, während die technischen Abteilungen in Bielefeld sind. Die Stadtwerke Bielefeld halten 70, die Stadtwerke Gütersloh 30 Prozent der Gesellschaftsanteile. Erstes Geschäftsfeld war ab 1998 sowohl in Gütersloh als auch in Bielefeld die Bereitstellung von Festverbindungen für Geschäftskunden. Noch im gleichen Jahr schloss sich die Vermarktung von Internetzugängen an. Ein Jahr später – 1999 – kam in Bielefeld das Telefonie-Geschäft hinzu. Die GTelnet startete hiermit im Sommer 2000. Ebenfalls seit 2000 vermarktet die BITel ihr Telehouse, das hauseigene Rechenzentrum. Dieses befand sich zunächst am Jahnplatz, heute ist es im Bielefelder Osten beheimatet. Von Anfang an kooperierten die BITel und die GTelnet, unterstützten sich zum Beispiel gegenseitig bei der Erschließung der Geschäftsfelder Telefonie und Internet.

Die BITel ist heute in den Geschäftsfeldern Internet, Telefonie, und Vernetzung aktiv. Außerdem betreibt sie ein Rechenzentrum, in das Unternehmen zur Sicherung ihrer Daten Server-, Speicher- oder Backup-Systeme auslagern können. Die BITel ist in diesen zehn Gebieten tätig: Bielefeld, Jöllenbeck, Sennestadt, Gütersloh, Friedrichsdorf, Halle, Werther, Steinhagen Verl und Oerlinghausen. In den genannten Gebieten plant, implementiert und betreibt die BITel Netze für die gesamte Sprach- und Datenkommunikation. Außerdem beliefert sie Bielefelder Internetanbieter mit unterschiedlichen Produkten von IP-Traffic.

Die Bedeutung der klassischen Telefonie hat im Laufe der Jahre kontinuierlich abgenommen, während das Internetgeschäft und auch der Rechenzentrumsbetrieb immer wichtiger werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Regional- oder Citycarriern, die mit der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes entstanden, konnte sich die BITel bis heute am Markt behaupten. Ein wesentlicher Grund hierfür ist, dass die Verantwortlichen von Anfang an auf den Auf- und Ausbau einer eigenen Infrastruktur gesetzt haben.

geschrieben von  Lisa Schöniger

zurück zu Presse

Chat

* Pflichtfelder

Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie > hier.