rotes, herzförmiges Blatt vor gelb-grünem Hintergrund.

Sie möchten Busfahrerin, Busfahrer werden?

Die moBiel GmbH gehört zur Stadtwerke Bielefeld Gruppe und bietet ihren Arbeitnehmern weit mehr als eine tarifvertragliche Vergütung:

• Zusätzliche Unfallversicherung: deckt auch Unfälle in der Freizeit ab
• Arbeiten nach flexiblem Flex-Plan für Früh-, Mittel-, Spät- und geteilte Dienste
• 30 Tage Urlaubsanspruch (bei Vollzeit)
• Sonderurlaub für besondere Anlässe
• Ausgleich von Überstunden, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit
• Willkommensprämie und Baumpflanzung bei Geburt eines Kindes
• Betriebliche Altersversorgung (VBL)
• Jährliche Erfolgsbeteiligung
• Mitarbeiterkapitalbeteiligung
• Jahressonderzahlung
• Prämien für besondere/s Engagement/Einsätze
• Bezuschussung bei vermögenswirksamen Leistungen
• Bezuschussung Mitarbeiterfahrkarte
• Bezuschussung Nutzung des Gesundheitszentrums
• Bezuschussung Mittagessen
• Schulungen, Seminare, Weiterbildung
• Betriebliches Gesundheitsmanagement

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre persönliche Ansprechpartnerin Lisa Neumann, Telefon (05 21) 51-48 87. Stellenangebote finden Sie > hier.

 

 

Valentina Bollich

- 44 Jahre
- seit 1.3.2016 bei moBiel
- Quereinsteigerin mit Mut und Herz

Geboren bin ich in Kirgisien, aber 1995 ich kam aus Sibirien hierhin und habe mich in Deutschland verliebt. Immer schon wollte ich hier beruflich Fuß fassen. Ich habe viele Jobs gehabt. Und bei der Post oder als Security an der Uni liebte ich besonders den Kontakt mit den Menschen. Als ich meinen letzten Job verlor, hat eine Bekannte immer wieder auf mich eingeredet, Busfahrerin zu werden. Zuerst wollte ich das gar nicht. So ein großes Fahrzeug, wie soll das denn gehen? Aber als dann mein Sohn zu mir sagte „Du möchtest doch eine neue Arbeit. Zeig allen, was du kannst!“, habe ich es gewagt. Und ich hatte Glück! Mein Arbeitsamt-Berater fand die Idee gar nicht so verrückt, und nach vielen Tests, sowohl Deutschtests als auch psychologischen, habe ich einen Bildungsgutschein bekommen, mit dem ich die Ausbildung zur Busfahrerin bei der Dekra-Akademie beginnen konnte.

Ich war die einzige Frau, das war manchmal hart. Und auch das Berufspraktikum und die ersten Monate als Fahrerin in einem kleinen Unternehmen haben mich fast zur Verzweiflung gebracht. Aber ich wollte die Erfahrung machen, ich wollte ja Berufspraxis sammeln. Und dann konnte ich bei moBiel anfangen und es ist toll! Ich renne zur Arbeit, ich mache so gern meinen Job: Ich liebe meine Kollegen, mein Team, ja meinen Bus! Und wenn mal was am Fahrzeug kaputt ist oder ich eine Frage vom Fahrgast nicht beantworten kann, hilft mir die VZ (Verkehrsleitzentrale von moBiel) weiter, hier haben wir immer vollste Unterstützung!

Der Schichtdienst macht mir nichts aus. Die Früh- und Mittelschichten sind gut, weil mein Partner und ich dann zusammen noch sehr viel vom restlichen Tag haben. Aber auch abends und nachts zu fahren ist gut, das bringt Abwechslung. Und da meine Kinder groß sind, ist das kein Problem.

Ich fahre alle Linien gern. Klar, manche Linien sind stressig, aber die Fahrgäste sind super-nett und viele kennen mich. Sie grüßen und lachen mich an und freuen sich, dass ich wieder auf ihrer Linie fahre. Ich selbst kenne meist keine Namen, aber doch die Gesichter. Es ist toll, sie wiederzusehen. Und wenn ich mit dem Bus in mein Viertel komme, in die Straße, in der ich wohne, da freue ich mich ganz besonders, dann ist es oft ein großes „Hallo!“

Ich hatte vorher schon einen super Job mit viel Kontakt zu den Menschen. Und das habe ich mir wieder gewünscht. Als Busfahrerin bekommst du ein Lächeln, man lernt die Leute kennen, sie sind fast wie Verwandte.

Siegfried Klose

- 55 Jahre
- seit 1.3.1990 bei moBiel
- seit 2017 Lehrfahrer
- moBiel-Urgestein, sein Zwillingsbruder Busfahrer und seine Ehefrau bis vor Kurzem auch

Manche wollen Lokomotivführer werden. Ich wollte Busfahrer werden – schon seit meinem 8. Lebensjahr. Ich habe gern mit Leuten zu tun. Und es ist toll, der eigene Herr auf dem Wagen zu sein. Wir werden zwar von den Fahrgästen beobachtet, aber solange man die nicht erziehen möchte, läuft es gut. Wir sind praktisch Allrounder, auch Psychologen zeitweilig. Und wir müssen für die anderen Fahrer im Straßenverkehr mitdenken, denn wir sind die Profis, wir fahren den ganzen Tag, die ganze Woche. Ich sage immer zu meinen Fahrschülern: Wichtig ist, dass wir die Fahrgäste sicher von A nach bringen. Wir sind für jeden einzelnen Fahrgast verantwortlich. Die vertrauen uns ihr Leben an. Dann ist der Fahrplan auch mal zweitrangig. Es hat mal einer gesagt „Wenn du‘s eilig hat, geh langsam.“ Das Busfahren ist nicht eintönig. Jeden Tag bin ich auf einer anderen Linie. Bei 76 Linien habe ich viel Abwechslung. Die vier bis fünf Runden in einer Schicht gehen schnell rum, da passiert viel. Meine Frau ist auch viele Jahre Bus gefahren bei moBiel. Da hatte ich immer zusammen mit ihr die Frühdienste und wir hatten mittags frei, das war gut. Und davor, als die Kinder klein waren, konnten wir uns die Betreuung teilen, mal machte einer Frühdienst, dann Spätdienst und umgekehrt. Und als Fahrlehrer sage ich immer: „Sieh das Positive! Schichtdienst kann doch auch schön sein. Dann frei zu haben, wenn andere arbeiten müssen, da kann man zum Beispiel mal am Montag oder Dienstag ins Schwimmbad oder einfach mal lange schlafen.“ Hier bei moBiel kommt uns die Firma entgegen. Bei der Urlaubseinteilung zum Beispiel, und beim Freizeitkonto, auf dem ich Überstunden ansammle und dafür an anderen Tagen frei bekomme. Manchmal muss man ein kleines bisschen ein dickes Fell haben, nicht alle sind freundlich, nicht alle Erlebnisse sind schön. Aber da muss man durch, man muss sich da positiv reindenken, die meinen das ja gar nicht persönlich, die meinen nicht uns. Nun fahre ich seit fast 30 Jahren Bus und mache das immer noch gern.

Mareike Bartz

- 39 Jahre
- Seit 18.2.2008 bei moBiel
- Ist schon als Kind beim Vater im Bus mitgefahren

Der Beruf war mir nicht fremd. Schon mein Vater war Busfahrer bei moBiel und ich bin als kleines Mädchen oft mit ihm mitgefahren, ich bin quasi mit der Firma aufgewachsen. Vor 11 Jahren hatte eine Freundin mich überredet, den Busführerschein zu machen. Zuerst habe ich gedacht, „das kann ich nicht“. Ich war damals Mitte 20 und mein Sohn im Kindergarten. Als klar war, dass meine Familie dahinter steht, meine Mutter mich unterstützen kann, habe ich auch meine eigenen Zweifel überwunden. Schon nach einem halben Jahr Ausbildung bin ich direkt Busfahrerin bei moBiel geworden. Bis heute bin ich sehr froh darüber! Mittlerweile ist das Busfahren für mich so alltäglich wie Autofahren. Und bis mein Sohn älter wurde, habe ich ihn immer mitgenommen. Wie mein Vater mich damals.

Es sind so viele schöne Erlebnisse und Begegnungen! Man freut sich, wenn man jemanden trifft, den man kennt. Vor kurzem stieg eine Dame mit einem knallgelben Mantel bei mir ein und ich sagte spontan „Wenn draußen schon nicht die Sonne scheint, dann doch wenigstens hier drin im Bus!“. Sie lachte mich an und sagte, dass sie sich schon freue, mit mir wieder zurück zu fahren.

Stephan Köhler

- 32 Jahre
- seit 1.7.2015 bei moBiel
- Quereinsteiger
- hat nebenberuflich eine FIF-Ausbildung gemacht

Busfahrer zu werden war ursprünglich gar nicht mein Traumberuf. Gelernt habe ich mit 16 Maler und Lackierer und ich habe auch ein paar Jahre in dem Beruf gearbeitet. Als aber dann 2009 die Wirtschaftskrise kam und ich gehen musste, wollte ich eine Arbeit mit Zukunftschancen. Und Busfahrer wurden gesucht! Da habe ich die Chance genutzt und den Busführerschein gemacht. Als Quereinsteiger war ich zunächst bei einigen kleineren Busunternehmen, bis ich im Juli 2015 mit einer Teilzeitstelle bei moBiel angenommen wurde. Schon nach 11 Monaten konnte ich in die Vollzeit wechseln und so auch die nebenberufliche FIF-Ausbildung machen.

Das Busfahren macht mir so viel Spaß, dass ich inzwischen gar nichts anderes vorstellen kann! Alles macht Spaß: Ich fahre schon sehr gerne Auto, und mit so einem großen Bus macht es erst recht Spaß durch die Straßen zu fahren. Meine Lieblingslinie ist die 30 von Brake nach Sennestadt. Die dauert so schön lange, man trifft viele Leute, das ist oft lustig und macht Spaß.

So ein Job bei moBiel ist Gold wert. Die Planung läuft sehr gut, die Kollegen sind sehr nett, es stimmt einfach alles. Ob als Traumberuf oder Quereinsteiger – ich würde jedem raten: „Einfach machen!“

Wie mein Leben in 10 Jahren aussieht? Da hoffe ich, dass ich in der Verkehrszentrale angekommen bin. Die Arbeit dort ist sehr interessant, das Organisieren und Disponieren und mich darum zu kümmern, dass die Busse pünktlich sind, finde ich spannend. Nur auf das Fahren möchte ich ungern verzichten, da wäre es klasse, wenn ich dann nebenbei auch fahren darf.