Männliche Hand mit Kaffeetasse

Schulforum der Stadtwerke vermittelt Wissen

Die Kinder der 4a der Wellensiekschule stehen hinter einem Beamer und einem Laptop
Die Kinder der Klasse 4a der Wellensiekschule haben sich intensiv mit dem Thema Mediennutzung beschäftigt und viele Fragen gestellt. Foto: Stephanie Sitterz | Stadtwerke Bielefeld

05.12.2018 | 11:09

Kernthemen sind Photovoltaik, Energiesparen und Medienkompetenz

Das Schulforum der Stadtwerke Bielefeld unterstützt Schulen in den Bereichen Energiesparen, Medienkompetenz und Photovoltaik. Dafür kommen Experten in die Schulen und ergänzen den Lehrplan. Für die Schüler ist es abwechslungsreich und spannend. Aktuell schult der Verein Eigensinn dritte bis fünfte Schulklassen im Bereich Medienkompetenz an der Wellensiekschule.

Die Stadtwerke Bielefeld unterstützen das Medienkompetenz-Projekt „Surfen mit SIN(N)“ an der Luisenschule, Grundschule am Wellensiek, Brackweder Gymnasium, Gesamtschule Rosenhöhe und Getrud-Bäumer-Realschule.

Das Projekt erreichte auch Dank weiterer Sponsoren, zum Beispiel der Sparkasse Bielefeld, 11.808 Bielefelder Schülerinnen und Schüler. „Wenn wir in die Klassen kommen denken die Kinder und Jugendlichen zumeist, sie wüssten schon alles über soziale Medien. Nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass sie zwar die Anwendungskompetenzen haben um das Smartphone und die beliebten Apps darauf gut bedienen zu können, doch über Rechte und Gefahren haben sie sich zumeist nur wenig Gedanken gemacht,“ so Isabel Venne vom Verein Eigensinn. Dabei wird auch besprochen, ob jeder Jeden fotografieren darf, ob man Fotos über WhatsApp verschicken darf und wie das mit Teilen von Fotos aussieht.

Wichtig ist auch, wie sich der Betroffene fühlt, wenn Fotos ungewollt veröffentlicht werden. Welche Probleme kann ich bekommen, wenn ich meine persönlichen Daten und Inhalte für jeden sichtbar veröffentliche? Und wie kann ich meine Lieblings- Apps weiter nutzen nur sicherer?

Auch Eltern können die Medienkompetenz ihrer Kinder unterstützen. Verbote sind wenig hilfreich. Eine altersgemessene Aufklärung und schrittweise Begleitung der Kinder, mit dem Ziel der umfassenden Medienkompetenz bietet einen sehr viel größeren Schutz. Dazu müssen Eltern sich selbst über die Funktionen der Technik, über populäre Dienste, Sicherheitseinstellungen, Rechte im Netz und Datenschutz schlau machen. Neben Projekten wie „Surfen mit SIN(N)“ helfen Eltern hierbei, pädagogisch wertvolle Informationsseiten wie Klicksafe. de oder handysektor.de. Hier lernen Eltern alles über die Gefahren im Netz, die Funktionen der aktuellen Apps und wie sie ihre Kinder am besten schützen und aufklären können. Auch geprüfte Jugendschutzsoftware für die Kleinsten wird empfohlen, um möglichst die ersten Schritte im World Wide Web so risikoarm wie möglich zu gestalten.

geschrieben von  Yvonne Liebold

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