Männliche Hand mit Kaffeetasse

Kontiki-Konferenz in Bielefeld – Neue Impulse für die Digitalisierung im ÖPNV

13.11.2017 | 08:12

Experten aus der Branche des öffentlichen Personennahverkehrs haben sich in den vergangenen zwei Tagen in der Ravensberger Spinnerei getroffen. Bei der hochkarätig besetzten Kontiki-Konferenz ging es um die Digitalisierung und welche Auswirkungen diese auf den ÖPNV hat.

Mit dabei waren neben Vertretern von Verkehrsunternehmen wie der moBiel, der OWL Verkehr oder der Rheinbahn, beispielsweise auch Vertreter des Fraunhofer-Instituts. Die Wissenschaftler und Experten gaben unter anderem einen Einblick in ihre Entwicklungen im Bereich der Verkehrsinformation.

Cornelia Christian, Geschäftsbereichsleiterin Kundenmanagement bei moBiel, betonte: »Das ist für uns das Thema der kommenden Monate. Wir wollen unsere Kunden auf allen digitalen Kanälen erreichen. Aktuell arbeiten wir zum Beispiel an einer Störungsinformation in Echtzeit über unsere neuen Fahrkarten-Automaten, aber auch über unsere moBiel-App. So können unsere Fahrgäste sofort erfahren, wenn ihre Bahn oder ihr Bus Verspätung hat und vor allem warum.«

Oberbürgermeister Pit Clausen wünscht sich für die Zukunft von Bielefeld mehr Multimodalität, also die Möglichkeiten zur Nutzung von mehreren Fortbewegungsmitteln. Das sagte er in einem Grußwort zur Konferenz. In Zukunft sollten alle Möglichkeiten mit ein und demselben Medium steuerbar sein, so Clausen: »Nutzung von Bus und Bahn, Umstieg auf das Fahrrad oder E-Bike und der problemlose Anschluss des ÖPNV an E-CarSharing- Konzepte – das ist vernetzte Mobilität und da sind wir in Bielefeld schon auf dem richtigen Weg.«

Insgesamt waren bei der Kontiki-Konferenz 150 Teilnehmer aus dem In- und Ausland mit dabei. Die Kontiki e.V. ist ein Netzwerk von ÖPNV-Experten zum Erfahrungsaustausch im Bereich der Digitalisierung. Weitere Informationen zu Kontiki finden Sie auf www.kontiki.net.

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